Beschreibung
Er heißt Solomon oder, wie Karagiozis ihn nennt, Solomos. Im traditionellen Repertoire ist er ein jüdischer Kaufmann aus Thessaloniki oder Konstantinopel. Er spricht Judenspanisch und singt ein Lied mit bewusst unverständlichem Text. Die Figur besitzt ein zusätzliches Halsgelenk, das dem Kopf große Beweglichkeit verleiht. Die traditionelle Theaterkarikatur stellt ihn als wohlhabenden Vertreter der Macht des Geldes dar und schreibt ihm Geiz, List und Geschäftsschläue bei der Verfolgung seiner Interessen zu. In manchen Karagiozis-Aufführungen tritt er gemeinsam mit weiteren jüdischen komischen Figuren des Schattentheaterrepertoires auf.





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